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Am 1. September 1966 gründete Horst Schäler (Meister der Maschinenbaumechanik) in einem kleinen Keller im damaligen Ostberliner Bezirk Biesdorf, eine Firma für Zerspanungsarbeiten, mit dem Namen "Mechanische Werkstatt Horst Schäler". Die ersten Arbeitsmittel waren alte, ausgediente Dreh- und Fräsmaschinen, welche er von naheliegenden VEB-Betrieben erhielt oder aber eigens reparierte Maschinen, die er in mühsamer Kleinarbeit von diversen Schrottplätzen zusammensammelte. Diese schwer erarbeitete Existenz bekam jedoch schnell einen schalen Beigeschmack, denn durch staatliche Auflagen wurde ihm vorgeschrieben was, wann und zu welchem Preis produziert werden musste. Zu jener Zeit waren dies Fahrrad- und Mopedteile sowie Artikel für das Kunstgewerbe.

Altes Eisen?!

Im Dezember 1974 nahm Horst Schäler die Möglichkeit wahr in eine, für damalige Verhältnisse, grössere und modernere Werkstatt umzuziehen. Die neuen Räumlichkeiten lagen nun an der Gülzowerstr. 4, im Bezirk Kaulsdorf. An der Produktionsart oder deren Umfang, veränderte sich jedoch zunächst nichts. 1978 trat auch sein Sohn Hans-Joerg Schäler, der mittlerweile selbst die Firma leitet, in den Betrieb ein. Zu Horst Schälers Kunden gehörten damals so namenhafte Unternehmen wie die Deutsche Reichsbahn, das Berliner Bremsenwerk, TRO oder auch das Federnwerk Zittau Giessen KG.

Ein Auszug des Umzugs.

Auch als die Berliner Mauer fiel, und Deutschland wiedervereinigt wurde, bestand noch Kontakt mit interessierten Kunden. Jedoch war die Konkurrenz nun sehr viel größer geworden und mit den veralteten Produktionsmitteln nicht zu schlagen. Daher wurde ab 1990 nach und nach auf CNC-Technik umgerüstet und der Maschinenpark bis heute auf ansehnliche 12 Maschinen ausgebaut. Um die neuen Bearbeitungsmöglichkeiten dem Kunden auf einen Blick darzulegen wurde ebenfalls der Firmenname leicht abgewandelt und bis heute beibehalten. Die Taktik ging auf, alte und neue Kunden konnten gewonnen werden, das Arbeitsspektrum erweiterte sich und es wurde erst von 1 auf 2 Schichtbetrieb und 1993 sogar auch 3 Schichtbetrieb umgestellt.

Leider verstarb Horst Schäler 1999, doch sein Vermächtnis sollte von seinem Sohn weitergeführt werden. Hans-Jörg Schäler hatte anfänglich einige Schwierigkeiten, konnte letztendlich jedoch das Werk seines Vaters in dessen Interesse ausbauen und z.B. die Anzahl der Mitarbeiter um 50% erhöhen. Mittlerweile wurde die Firma, um derzeitigen und zukünftigen Kunden noch bessere Leistungen zu bieten, mittels großen Kraftanstrengungen an einen neuen Standort in Alt Kaulsdorf gebracht. Die neuen Räumlichkeiten und vor allem die große Werkshalle boten nun die Möglichkeit die Arbeitsverhältnisse weiter zu verbessern und den Maschinenpark nochmals zu erweitern.

Stand 01.01.02